ÜBER UNS

Nur Musik der europäischen Tradition wird gemeinhin als „klassische Musik“ bezeichnet, die Musiktraditionen anderer Kontinente werden dabei weitgehend ausgeblendet. Wie lässt sich dieser über Jahrhunderte verfestigte Tunnelblick erweitern oder gänzlich auflösen? Wer spielt heute klassische Musik – und für wen, wo und warum?

Gemeinsam mit über 100 Künstler*innen entwickelt der gemeinnützige Verein Formate und Konzertprogramme, die Antworten auf diese Fragen liefern sollen. Mit einem iterativen Ansatz und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Communities geht guerillaclassics auf aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Themen ein und stellt tradierte Konventionen auf den Kopf. Durch diesen Prozess  entstehen künstlerische Erlebnisse am Puls der Zeit mit Künstler*innen, die etwas zu sagen haben – oder um es mit Nina Simones Worten zu sagen: “How can you be an artist and not reflect the times?”

Ziel von guerillaclassics ist es, durch disruptive Konzertformate, interdisziplinäre Kollaborationen und Kooperationen mit den verschiedensten Akteur*innen Begegnungen zu schaffen, die inspirieren, neue Blickwinkel eröffnen und den Horizont aller Beteiligten erweitern. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass sich die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft auch im Konzertbetrieb widergespiegelt – sei es auf der Bühne, hinter den Kulissen, in den Programminhalten und nicht zuletzt im Publikum.